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Tansania
Sansibar
Paje
Wingfoilen am Paje Kite Beach

Paje Kite Beach · Wingfoilen

Paje · Sansibar · Tansania

Karte
Reiseziel
Abflughafen
Reisezeitraum
Reisedauer
Reisende Personen
Fakten-Check
Fabelhaft
8,7
Haupt- und Nebensaison Wingfoilen
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Anfänger, Fortgeschrittener, Experte
Glatt-/Flachwasser, Wavespot
Großes Stehrevier
83 % Windwahrscheinlichkeit (Hauptsaison)
Sideshore, Sideonshore

Strand-Check

Sandstrand
Langer Strand
Strandbars/Restaurants
Kristallklar, türkisblau

Allgemeines

Flughafen: 34 km (Sansibar Kisauni)
10:40 h
Reisepass erforderlich, Visum erforderlich, Visa on Arrival erhältlich
Tansania-Schilling (TZS)
Englisch, Swahili

Paje – Wingfoilen auf Sansibar mit traumhaften Bedingungen

Paje ist ein weltbekanntes Revier unter Wassersportlern. Auch wenn der Strand als Kite Beach bezeichnet wird, lockt er mit seinen idealen Bedingungen mittlerweile auch zahlreiche Wingfoiler, die dort ihrer Leidenschaft nachgehen wollen, an. Der Spot liegt an der Ostküste Sansibars und beeindruckt durch eine traumhaft schöne Kulisse mit schneeweißem Sandstrand, der das Wasser in unbeschreiblichen Farben schimmern lässt.

Vielfältige Wingfoil-Bedingungen von Flachwasser bis Welle

Es gibt eine riesige Lagune mit spiegelglattem Wasser. Der Wasserstand innerhalb der Lagune variiert je nach Tidenstand stark. Bei Ebbe gibt es ein riesiges Stehrevier mit knöchel- über knie- bis hüfttiefem Wasser. Bei Flut hingegen verringert sich die Größe des Stehbereichs stark und sorgt somit für gute Voraussetzungen zum Foilen. Wenn du innerhalb der Lagune im flachen Wasser Wingfoilen möchtest, solltest du dich vorab stets über den aktuellen Tidenstand informieren, um sicher zu gehen, dass der Wasserstand ausreichend tief zum Foilen ist. Eine Alternative ist das Wingfoilen am Außenriff. Dort erwarten dich schön brechende Wellen, die je nach Swell zwischen 1 und 3 Meter hoch werden können – ideale Bedingungen auch für Welleneinsteiger.

Seegrasplantagen am Spot setzen eine gewisse Achtsamkeit voraus

Der Strand ist sehr weitläufig und bietet dir somit ein riesiges Platzangebot. Auch wenn der Untergrund im Wasser feinsandig ist, empfiehlt sich das Tragen von Neoprenschuhen, da sich vor dem Außenriff ein paar Korallenblöcke und Seeigel im Wasser befinden. Glücklicherweise sind diese aber gut sichtbar, sodass Verletzungen normalerweise vermieden werden können. Wer in Paje Wingfoilen möchte, sollte unbedingt wissen, dass sich in der Lagune einige Seegrasplantagen befinden. Dabei handelt es sich um spitze Holzstäbe, die in den Meeresboden gesteckt werden, damit sich daran Seegras sammelt, das anschließend geerntet und verkauft wird. Viele Einheimische auf Sansibar leben davon. Diese Seegrasplantagen verlaufen parallel zum Ufer und befinden sich circa 150-250 Meter vom Strand entfernt. Bei Flut liegen sie circa 5 Meter unter der Wasseroberfläche, sodass sie dir eigentlich nicht in die Quere kommen sollten, dennoch ist eine gewisse Vorsicht nicht verkehrt. Am besten nutzt du die Lücken zwischen den einzelnen Plantagen, um Beschädigungen an Mast, Fuselage, Front- und Backwing zu vermeiden. Bei Ebbe liegen die Plantagen sogar relativ nah unter der Wasseroberfläche, sodass es dann umso wichtiger ist ausschließlich die Bereiche zwischen den Plantagen zum Wingfoilen zu nutzen.

Kusini und Kaskasi sorgen für zwei unterschiedliche Windzeiten

Windtechnisch gibt es auf Sansibar zwei verschiedene Saisons. Die eine ist während des europäischen Sommers von Mai bis Oktober und die andere während des europäischen Winters von Dezember bis Februar. In den Monaten von Mai bis Oktober weht der Kusini – auch bekannt als Kusi – aus dem Süden bis Südosten. Dieser kommt Sideshore bis Sideonshore von rechts an. Am Morgen weht er noch nicht mit seiner vollen Kraft, sondern baut sich erst im Laufe des Tages auf. Von Dezember bis Februar profitierst du windtechnisch vom Kaskasi aus dem Norden. Er kommt am Spot Sideshore von links an. Der Kaskasi weht nicht ganz so konstant wie der Kusini und kann auch schon mal etwas böiger sein. Mit dem zuverlässigsten Wind kannst du von Mai bis August rechnen. In diesen Monaten liegt die Windwahrscheinlichkeit bei unschlagbaren 90 bis 100 %.

Gute Infrastruktur mit allem, was das Herz begehrt

Am Strand gibt es verschiedene Wasserspot-Schulen, die Wingfoil-Kurse sowie einen Materialverleih anbieten. Zahlreiche am Strand befindliche Beach Bars sorgen für das leibliche Wohl zwischen oder nach deinen Wingfoil-Sessions. Außerdem gibt es jede Menge Unterkünfte in unmittelbarer Strandnähe, sodass du am Morgen direkt vom Bett aufs Brett kannst.