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Italien
Sardinien
Matzaccara
Wingfoilen bei Punta Trettu

Punta Trettu · Wingfoilen

Matzaccara · Sardinien · Italien

Karte
Reiseziel
Abflughafen
Reisezeitraum
Reisedauer
Reisende Personen
Fakten-Check
Gut
7,7
Haupt- und Nebensaison Wingfoilen
01
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Anfänger, Fortgeschrittener, Experte
Glatt-/Flachwasser
Großes Stehrevier
55 % Windwahrscheinlichkeit (Hauptsaison)
Onshore, Offshore, Sideshore

Strand-Check

Sandstrand
Schmaler Strand
Kristallklar

Allgemeines

Flughafen: 54 km (Cagliari)
2:00 h
Einreise mit Personalausweis möglich, Visum nicht erforderlich
Euro (EUR)
Italienisch
UTC+1 / UTC+2
€€

Punta Trettu – Wingfoilen im Südwesten von Sardinien

Punta Trettu liegt an der Südwestküste Sardiniens und bietet Wingfoilern tolle Bedingungen. Der Spot befindet sich in San Giovanni Suergiu, direkt vor der kleinen Insel Sant‘ Antioco. Der Spot liegt auf einer Landzunge, die das Revier in zwei Bereiche teilt.

Geltende Regeln sollten eingehalten werden, um Einschränkungen zu vermeiden

Das Wasser ist flach – selbst bei starkem Wind bilden sich keine Wellen. Es gibt einen großen Stehbereich innerhalb der Lagune. Der Untergrund ist sandig und von Seegras durchsetzt. Das Tragen von Surfschuhen ist daher empfehlenswert. Etwa 500 Meter entfernt vom Spot gibt es einen Bootskanal, über den die vorgelagerte Insel Sant‘ Antioco angefahren wird. Dieser Bereich ist durch Bojen, Pfähle und Schilder gekennzeichnet und sollte gemieden werden. Generell solltest du dich auch an die sonst dort geltenden Regeln halten, um weitere Einschränkungen für Wassersportler zu vermeiden. Am besten informierst du dich dazu bei den ansässigen Stationen. Wingfoiler dürfen – im Gegensatz zu Kitesurfern – vorne am Strand starten, sollten dann aber schnellstmöglich circa 200 Meter weit rausfahren. Da der Wind hier bei Mistral Onshore weht, kann sich der Wasserstart schon mal etwas schwieriger gestalten, wodurch der Spot eher nur etwas für bereits erfahrene Wingfoiler ist.

Scirocco und Mistral werden durch lokale Thermik verstärkt

Der Wind weht am Spot sehr konstant. Die besten Windbedingungen herrschen bei Scirocco aus dem Südwesten und Mistral aus dem Nordwesten. An der Landspitze weht der Wind Sideshore und an den beiden Seiten jeweils Onshore oder Offshore. Der Wind wird am Spot durch eine lokale Thermik, den sogenannten Venturi-Effekt verstärkt und kann dadurch schon mal bis zu 10 Knoten stärker ausfallen als vorhergesagt. An allen Stellen weht der Wind sehr gleichmäßig und ist keineswegs böig, da es keinerlei Windabdeckung gibt.

Schulungsangebot am Spot

Am Spot gibt es ein Angebot an Wingfoil-Kursen. Westlich der Stationen gibt es einen großen Parkplatz, dieser ist während der Saison kostenpflichtig. Direkt am Strand gibt es eine Bar für eine kleine Stärkung zwischendurch. Unterkünfte gibt es leider in der unmittelbaren Umgebung des Spots keine. Daher lohnt es sich auf Sardinien einen Mietwagen zu buchen, um den Spot entspannt besuchen zu können. Auch generell lohnt sich ein Mietwagen auf Sardinien, um viel von der Insel zu sehen und auch unterschiedliche Spots besuchen zu können.