Klitmøller Muschelriff · Windsurfen
Klitmøller · Dänemark





Strand-Check





Allgemeines







Klitmøller – Windsurfen im Cold Hawaii
Die Region um Klitmøller gilt als das beste Brandungsrevier Dänemarks. Eine Besonderheit grenzt den Spot von anderen Nordsee-Revieren ab: Ein Muschelriff. Dieses sorgt für geordnete und hohe Wellen, die seit Jahren die Windsurf-Weltmeisterschaft an diesen Ort ziehen.
Heute ein beliebter Windsurf-Spot
Die zahlreichen Windsurfer, die sowohl von der Weltmeisterschaft als auch vom Spot selbst angezogen werden, sind inzwischen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Provinz. Das war allerdings nicht immer so. Etwa Mitte der Achtzigerjahre entdeckten Surfer erstmals den Wavespot Klitmøller für sich. Es sprach sich schnell herum, dass man hier auf Wellen im Hawaii-Format windsurfen kann und schon bald war der Spot von Windsurfern nur so überlaufen. Nach einigem Hin und Her schaffte es Jahre später der Windsurfer Robert Sand, zwischen der ansässigen Bevölkerung und den Windsurfern zu vermitteln. Es wurde von da an konstruktiv diskutiert und die Region um Klitmøller unter dem Namen „Cold Hawaii“ bekannt gemacht. Zehn Millionen Euro wurden von der Provinzregierung in eine Infrastruktur für Surfer investiert, sodass das Ortszentrum renoviert und der Weg zwischen den Fischerhütten und dem Strand planiert werden konnte. Hier kann man nun morgens Surfer und Fischer sehen, die – mit Blick auf die See – den Wind und die Wellen besprechen.
Muschelriff am Eingang zur Bucht
Am westlichen Ende des kleinen Dorfs befindet sich das Muschelriff – am Eingang zur Bucht von Klitmøller. Bei südwestlichen Winden werden die Wellen über dem Riff gebeugt und laufen dann geordnet in die Bucht ein. Ideal ist Südwestwind. Bei ausreichender Windstärke werden die Wellen hier beeindruckend hoch – bei 6 bis 7 Beaufort ist Masthöhe üblich. Der Abstand zwischen den Wellen wird größer, je weiter du dich nach rechts bewegst. Ganz rechts läuft dann nur noch eine runde Dünung in die Bucht.
Strömungen am Spot beachten
Zwischen Riff und Ufer gibt es vor allem bei starkem Wind eine kräftige Strömung, die man nicht unterschätzen sollte. Diese kann einen nach rechts in den Bereich der Windabdeckung treiben. Je nach Höhe der Welle kann außerdem der starke Sog für sehr flache Wellentäler sorgen – achte also auf deine Finne. Die Muscheln am Spot sind teilweise sehr schafkantig, weswegen sich das Tragen von Surfschuhen empfiehlt.
Spot eher für Fortgeschrittene und Experten
Durch die Größe der Wellen und die Stärke der Strömung eignet sich der Spot vor allem für Fortgeschrittene und Experten. In der ansässigen Sportschule Westwind können allerdings auch Anfänger Kurse buchen, die dann im ruhigeren Teil der Bucht oder an anderen Spots durchgeführt werden.
Ausreichende Infrastruktur vor Ort
Direkt am Spot findest du öffentliche Toiletten, eine Snackbar, eine Fischbude und eine Diskothek. Auch im Dorf selbst bist du mit Bäcker, Supermarkt und Tankstelle gut versorgt.