Botany Bay · Kitesurfen
Sydney · New South Wales · Australien





Strand-Check



Allgemeines







Kitesurfen an der Botany Bay
Aufgrund der exponierten Lage am Südpazifik, in Kombination mit einem stetigen Seewind, ist Sydney ein sehr attraktives Ziel für eine Kitereise. Insbesondere der südlich vom Stadtzentrum gelegene Spot Botany Bay lockt zahlreiche Kitesurfer an.
Zahlreiche Flachwasserspots reihen sich aneinander
Die Bucht liegt in der Nähe des internationalen Flughafens von Sydney und hat einige Top-Flachwasserspots zu bieten. Diese reihen sich am Westufer der Bucht aneinander. Zu den beliebtesten Spots gehören die folgenden:
- Brighton Le Sands
- First Groyne
- Ramsgate Beach
- Dolls Point
- Towra Point
Die Bedingungen an den Spots in der Botany Bay sind sehr sicher und das Kiten dort ist für Anfänger bis Profis möglich. Aufgrund von flachem Wasser und Sideshore-Wind an den meisten Spots herrschen optimale Bedingungen.
Brighton Le Sands ist erster Abnehmer der Seabreeze
Der nördlichste Spot der Bucht ist Brighton Le Sands. An diesem Spot bist du der erste Abnehmer der meist aus dem Nordwesten wehenden Seabreeze, die dort Sideshore von links ankommt. Die geschützte Lage der Bucht sorgt für ideale Flachwasserbedingungen. Das Wasser kann höchstens mal etwas kabbelig sein. Da sich dieser Spot direkt in der Nähe der Start- und Landebahn des Flughafens befindet, müssen Kiter einen gewissen Abstand zu dieser einhalten. Am besten sollte man sich vorab bei den Locals informieren, ab wo genau gekitet werden darf. Der Strand ist je nach Tidenstand 20-50 Meter tief und besteht aus feinstem Sand mit kaum Muscheln. Für Start und Landung ist ausreichend Platz vorhanden. Das Wasser wird recht schnell tief und man sollte auf die Steinmolen, die in regelmäßigen Abständen ins Meer ragen, achten. Ansonsten gibt es aber keinerlei Gefahren.
First Groyne bietet flaches bis kabbeliges Wasser und Sideshore-Wind
Der nächste Spot, der sich direkt südlich an Brighton Le Sands anschließt, ist First Groyne. Die Entfernung zwischen diesen beiden Revieren beträgt circa einen Kilometer und der Strand ist durchgängig. Am Spot befinden sich gleich zwei große Parkplätze, sodass du dein Material nur wenige Meter tragen musst. Außerdem befindet sich direkt zwischen den Parkplätzen und dem Strand eine kleine Grünfläche für einen sandfreien Auf- und Abbau des Kites. Auch hier ist das Wasser nur wenige Meter stehtief und es gibt keinerlei Gefahren außer einer Steinmole. Das Wasser ist flach bis kabbelig und der Wind weht auch Sideshore von links.
Ramsgate Beach bietet zahlreiche Parkmöglichkeiten
Getrennt durch eine Promenade befindet sich circa 2 Kilometer südlich von First Groyne der Ramsgate Beach. Mit einer Breite von nur 10 Metern ist dieser Strand deutlich schmaler. Aufgrund des Verlaufs der Bucht weht der Wind auch an diesem Spot Sideshore von links. Am Ramsgate Beach stehen viele Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe des Strandes zur Verfügung.
Dolls Point bietet perfekt ausgebaute Infrastruktur
Weitere 500 Meter weiter südlich befindet sich der nächste Spot: Dolls Point. Auch dort kommt die Seabreeze Sideshore von links an und weht sehr beständig. Dolls Point ist mit einer Tiefe von 50 Metern der breiteste Strand in der Bucht. Im Sommer kann es aufgrund der Badegäste am Strand auch schon mal etwas voller werden. Durch die Breite des Strandes bleibt dennoch genügend Platz für den Auf- und Abbau, da sich die meisten Badeurlauber in Wassernähe befinden und dahinter eine riesige Strandfläche bleibt. Direkt hinter dem Strand befindet sich der Cook Park. Wenn deine Begleitung nicht kitet, gibt es dort auch ein paar windlose Schattenplätze. Die Infrastruktur am Spot ist mit WCs, Spielplatz, Strandkiosk und Restaurant sehr gut ausgebaut. Allerdings sind die Parkmöglichkeiten etwas begrenzt. Direkt gegenüber liegt der Kite-Spot Towra Point, welcher nur über das Wasser zu erreichen ist. Er liegt auf der gleichnamigen Halbinsel, die im Süden der Bucht mehrere Kilometer in diese hineinragt. Du kannst vom Dolls Point zum Towra Point rüber kiten und dort vor schöner und menschenleerer Kulisse im Flachwasser kiten. Aufgrund des Channels herrscht allerdings zwischen den Spots eine starke tidenabhängige Strömung, die nicht unterschätzt werden sollte.
Seabreeze aus dem Südosten sorgt für Windstärken von bis zu 25 Knoten
In Sydney herrscht das ganze Jahr über ein subtropisches Klima. Aufgrund der Lage auf der Südhalbkugel der Erde sind die Jahreszeiten entgegengesetzt derer in Europa. Die Hauptsaison zum Kiten ist während des australischen Sommers von Oktober bis März. In dieser Zeit herrschen mit Durchschnittstemperaturen von 22-26 °C und einer guten Windausbeute die besten Bedingungen zum Kiten. Der vorherrschende Wind in Sydney ist die sogenannte Seabreeze aus dem Südosten. Der Wind baut sich meist im Laufe des Tages auf und erreicht bis zu 25 Knoten.